Apartments

Feb 12 2019

Medizinische Hilfe Solingen, online apotheke medi.

#Online #apotheke #medi


Praxis ohne Grenzen

Für Menschen in besonderen Lebenslagen

Die Praxis ohne Grenzen ist für Menschen in prekären Lebenslagen da. Damit reagieren wir auf die Tatsache, dass zunehmend „arme Menschen medizinische Beratung und Hilfe dringend benötigen. Zumeist sind sie nicht krankenversichert und müssten somit jede Behandlung privat zahlen.

  • Menschen, die ehemals privat versichert waren und die Beiträge nicht mehr zahlen können
  • Wohnungslose Personen ohne Sozialleistungsbezug
  • Menschen, die die Zusatzkosten/Heilmittel nicht finanzieren können
  • SGB II Bezieher-/Innen (Hartz IV), die aus unterschiedlichen Gründen trotzdem nicht versichert sind, mit akuten Problemen
  • Haftentlassene Personen „Übergangszeiträume Personen, die ein niedrig-schwelliges Angebot benötigen.
  • Papierlose Personen, Menschen mit einem Schamgefühl und Ablehnungserfahrungen in „normalen Praxen“
  • Asylbewerber-/Innen; Flüchtlinge
  • Bürger aus den (neuen) EU-Mitgliedsstaaten (v.a. Rumänen und Bulgaren) ohne Sozialleistungsbezug
  • Alleinerziehende (i.d.R.) Mütter
  • Altersarmut mit-/und ohne Versicherung.

Um allen diesen Menschen ein Hilfeangebot machen zu können, haben wir eine Praxis in der ersten Etage der Ahrstraße 9 im Gebäude des Caritas Zentrums beim Fachdienst für Integration- und Migration sowie der Suchthilfe eingerichtet. Hierdurch ist es möglich, dort ehrenamtliche fachärztliche Beratung und Behandlung anzubieten. Das beinhaltet auch jede apparative Diagnostik inkl. Labor. Zudem findet eine soziale Beratung statt, u.a. um nicht versicherte Menschen wieder in eine Krankenversicherung zu bringen.

Falls erforderlich, erfolgen in einem weiteren Raum erste psychotherapeutische Gespräche. Ggf. auch als Krisenintervention.

Presselinks zur Praxis ohne Grenzen:

Öffnungszeiten

Wir sind an jedem Donnerstag zwischen 12:30 und 13:30 Uhr vor Ort.

Zu dieser Zeit sind wir auch telefonisch erreichbar unter 0157- 525 88 203

Anfahrt

MediMobil

Ein Kooperationsprojekt mit der Solinger Tafel

In Solingen besteht seit über 10 Jahren das Ärztenetz solimed, das sich auch an Sozialprojekten beteiligt. Eines der Projekte ist die regelmäßige wöchentliche Versorgung von Obdachlosen und Mittellosen über das MediMobil der Solinger Tafel, die in Solingen schon seit einigen Jahren unter Leitung unseres Ärztenetzes durchgeführt wird.

  • Wer nutzt das MediMobil?
  • Wann und wo fährt das MediMobil?
  • Auf das MediMobil warten Menschen, die lieber nicht zum Arzt gehen, weil sie sich den Blicken anderer Patienten in den Wartezimmern der Arztpraxen nicht aussetzen möchten.
  • Jeden Dienstag von 17:00-19:00 Uhr ist das Medi-Mobil in Solingen mit einem ehrenamtlichen Fahrer des Roten Kreuz, einem Arzt und einer Arzthelferin unterwegs. Wir fahren regelmäßig feste Stellen an wie die Faxe, Notschlafstelle, die Tafel und die öffentlichen Pätze Mühlenplatz und Bremsheyplatz in Ohligs sowie zur Bahnhofsmission.

Im Medi Mobil fahren in Solingen nach einem Dienstplan 20 solimed Netzärzte und betreuen die bekannten Obdachlosenbezirke. Fahrer sind ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Kreuz Solingen.

solimed betrachtet dieses Engagement auch als seine Pflicht zusätzlich zu Fortbildungen und Gesundheitstagen für die Solinger Bevölkerung.

Es werden, frei von bürokratischen Sachzwängen der heutigen Medizin, Menschen an der Basis ohne Auflagen versorgt, weil sie auch Teil unserer Gesellschaft, Teil von Solingen sind.

Zeit für Menschen zu haben, zu denen sonst keiner kommt, das ist vielleicht der wichtigste Dienst des Medi-Mobils. Menschliche Wärme brauchen unsere Patienten mindestens so dringend wie Schmerztabletten, Mittel gegen Erkältung und Asthma, Wundsalben und Antibiotika. Oft kann ein persönliches Gespräch wieder Mut machen, den Kampf gegen Alkohol und Drogen aufzunehmen.

Wir sehen dies Engagement in der Gewissheit, dass es Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Hieraus resultiert mittlerweile die Erfahrung, dass es in Solingen immer noch einen großen Bevölkerungsanteil gibt, teilweise Migranten, aber auch sozial abgestiegene oder nie aufgestiegene Menschen, die von der vorhandenen medizinischen Versorgung durch Praxen und Beratungsstellen nicht erreicht werden.

Der Anteil der Solinger Bevölkerung, der aus finanzieller oder sozialer Not den Arztbesuch scheut und sich z.T. schon zur Sicherung des Grundbedarfs im Tafelladen versorgen muss, steigt. So hat die Tafel schon fast 3000 regelmäßige Kunden. Es gibt es immer mehr verarmte, mittellose Menschen, die auch den Behördenweg nicht schaffen und den Arztbesuch scheuen oder aber auch die Hürde, „öffentlich“ in das von uns einmal in der Woche angebotene Medi Mobil ein zu steigen.

Dies wird von allen kontaktierten Stellen, die den direkten Kontakt mit dem an Armut leidenden Bevölkerungsteil hat, in zunehmendem Ausmaß berichtet und bestätigt unsere Erfahrung aus dem MediMobil und der Praxis.


Written by PENNSYLVANIA


Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *